Die Runde um Gammelsbach war eine wunderbar ausgewogene Tour, die Natur und Geschichte auf rund 8 Kilometern und etwa 170 Höhenmetern perfekt verbindet.

Am Startpunkt in Gammelsbach erklärte Günter Mager wo der Name Gammelsbach herkommt. Durch den Ort fließt der Gammelsbach. Der Bach wurde nach einem althochdeutschen Namen Gaman benannt, und hat sich über Jahrhunderte in Gammelsbach geändert.

Der Weg ging stetig bergauf und vermittelte von Anfang an das Gefühl, richtig abzuschalten. Vorbei an einem Zwitscherkasten der gut genutzt wurde ging es bis zur Ruine Freienstein.

Auf 328 Metern Höhe thront die Ruine hoch über dem engen Gammelsbachtal und beherrscht es bis heute. Erstmals 1297 erwähnt, diente sie den Schenken von Erbach als strategische Talsperre und südlicher Grenzpunkt ihrer Herrschaft. Heute steht sie unter Denkmalschutz und ist ein echtes Wahrzeichen des Tals.

Zwischen den alten Mauern spürt man die Geschichte förmlich. Die kompakte Anlage mit den Resten der einst mächtigen Schildmauer und den Wohnbauten erzählt von mittelalterlicher Macht und späterem Verfall. Besonders eindrucksvoll: Immer wieder öffnet sich von hier der weite Blick tief hinunter ins Gammelsbachtal.

Der gemütliche Abschluss fand dann in der Krone in Gammelsbach statt wo wir gut bewirtet wurden.

Bilder:Udo Daum

Andrang am Zwitscherkasten